Unser neues Präsidium

Michael Müller und Carla Eysel: Mit starker Stimme und klarer Vision in Richtung Zukunft

Zukunftsforum Bevölkerungsschutz · Foto: ASB / Hannibal

Seit Ende März 2026 bilden Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin a. D., und Carla Eysel, Juristin und Vorstand der Charité Berlin für Pflege und Personal, das neue Präsidium unseres Verbandes. Eine neue Besetzung, die weit mehr als ein formaler Akt ist: Sie steht für die klare Vision, den Verband durch Sichtbarkeit, strategische Vernetzung und tiefgreifende fachliche Expertise in die Zukunft zu führen.

Wer Michael Müller und Carla Eysel in den ersten Wochen nach ihrer Berufung erlebt, spürt einen neuen Impuls. Ihr Anspruch ist es, dem ASB Berlin eine starke Stimme zu verleihen – nach außen in die Politik und Stadtgesellschaft, aber auch nach innen, zu den vielen engagierten Samariter:innen im Haupt- und Ehrenamt sowie den rund 75.000 Mitgliedern. Sie setzen sich dafür ein, notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen und die Entwicklung des ASB Berlin als zukunftsfähige Hilfsorganisation weiter auszubauen.

Gebündelte Kompetenz für den ASB Berlin

Für Michael Müller stehen unter anderem die Themen Bevölkerungsschutz und die nachhaltige Sicherung des Rettungsdienstes ganz oben auf der Agenda. Die vielfältigen Krisen der letzten Jahre, von der Pandemie bis hin zu großflächigen Stromausfällen, haben die Verletzlichkeit moderner Gesellschaften offengelegt. Sein Standpunkt ist klar:

„Bevölkerungsschutz funktioniert nur mit starken Strukturen und engagierten Menschen. Der ASB Berlin vereint beides. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen – im Katastrophenschutz ebenso wie im Rettungsdienst, der Pflege und vielen anderen Bereichen, in denen der ASB essenzielle Arbeit für die Berliner Bevölkerung leistet."

Michael Müller · Präsident des ASB Berlin

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Michael Müller, Präsident des ASB Berlin. Foto: ASB / Hannibal

Beim Forum zur Zukunft des Bevölkerungsschutzes, das im Rahmen der Großübung „ASB Berlin übt“ stattfand, trieb er gemeinsam mit Innensenatorin Iris Spranger die Debatte um die Resilienz der Hauptstadt voran. Müller plädierte unter anderem dafür, neue und niedrigschwellige Zugänge zu schaffen. Die Einbindung von Spontanhelfenden im Katastrophenschutz, die bei der Übung im März erprobt wurde, ist hierfür ein wegweisendes Beispiel. Doch sein Engagement zeigt sich nicht nur in strategischen Momenten. Genauso wichtig ist ihm der direkte Kontakt zu unseren Samariter:innen vor Ort. So besuchte er unter anderem die Sanitäter:innen beim DFB-Pokalfinale im Olympiastadion oder weihte gemeinsam mit dem Team den neuen Rettungswagen für die Wache Lichtenberg ein.

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Einweihung des neuen RTW für die Wache Lichtenberg. Foto: ASB / Maaß

Als Juristin und Vorständin für Pflege und Personal der Charité Berlin komplementiert Carla Eysel das Präsidium mit ihrer tiefen fachlichen Expertise. Sie weiß um die Herausforderungen in den zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge, was für uns von großer Bedeutung ist. Ihr Engagement stellt sicher, dass neben den großen, oftmals auch strategischen Linien des ASB Berlin immer auch der Mensch im Mittelpunkt der Verbandsarbeit bleibt.

„Es ist für mich eine große Ehre, nun Teil des Präsidiums des ASB Berlin zu sein. Der ASB steht für gesellschaftliches Engagement, praktische Hilfe und ein starkes Miteinander in unserer Stadt. Gerade in einer Zeit, in der Zusammenhalt und soziale Verantwortung immer wichtiger werden, empfinde ich es als sehr wertvoll, an dieser Aufgabe mitwirken zu dürfen."

Carla Eysel · Präsidiumsmitglied des ASB Berlin

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Carla Eysel, Präsidiumsmitglied des ASB Berlin. Foto: Charité

Mehr als Katastrophe: Die ganze Vielfalt des Helfens

Neben den systemrelevanten Aufgaben sind es vor allem auch die lebensnahen und emotionalen Projekte, die den humanitären Kern unseres Verbandes ausmachen. Denn der ASB Berlin ist ein unverzichtbarer Teil des solidarischen Berlins, der tagtäglich das Leben vieler Menschen bereichert. Ein leuchtendes Beispiel und ein Herzensprojekt des Präsidiums ist unser Wünschewagen, der schwerstkranken Menschen letzte Wünsche erfüllt. Projekte wie diese zeigen die ganze Bandbreite des Ehrenamts und tragen die Werte des Verbands mitten in die Gesellschaft.

Die ersten Monate haben gezeigt: Mit Michael Müller und Carla Eysel haben wir ein Präsidium gewonnen, das mit Leidenschaft, Kompetenz und einer klaren Vision für die Zukunft des Verbandes eintritt. Gemeinsam wollen sie dafür sorgen, dass Helfen den politischen, finanziellen und gesellschaftlichen Rückhalt bekommt, den es braucht.

Gemeinsam die Zukunft gestalten: ASBerlin2030

Die Haltung des neuen Präsidiums baut auf einem starken Fundament auf, das wir bereits selbst mit dem mitgliedergetragenen Entwicklungsprozess ASBerlin2030 angestoßen haben. Im vergangenen Jahr gestalteten Samariter:innen aus Haupt- und Ehrenamt in mehreren Foren die neue Ausrichtung aktiv mit und schufen als zentrales Ergebnis eine neue, gemeinsame Wertebasis.

Die neuen Impulse des Präsidiums fallen somit auf den fruchtbaren Boden einer von unseren Mitgliedern getragenen Vision. Diese Kombination ist ein klares und starkes Zeichen für die Zukunft des Helfens in der Hauptstadt.

Text: Ricarda Zahn

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