ASBerlin2030

ASBerlin2030: Zukunft entsteht gemeinsam

Foto: ASB / Romy Utech

Im ASB Berlin ist 2026 ein Wahljahr. Zeit, um nicht nur Gremien zu besetzen, sondern auch zu fragen: Wo wollen wir als Verband eigentlich hin? Statt die Antwort darauf im stillen Kämmerlein zu entwickeln, haben wir uns für einen anderen Weg entschieden: ASBerlin2030. Ein Verbandsentwicklungsprozess, der seinen Namen ernst nimmt und die Menschen einbezieht, die den ASB ausmachen – im Haupt- und Ehrenamt, aus allen Gliederungen und Gesellschaften.

Von allen, für alle: Ein Prozess, der verbindet

Die Idee von ASBerlin2030 war von Anfang an klar: Wir reden nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, sondern hören zu. In drei großen Zukunftsforen kamen Engagierte aus allen Bereichen des Verbandes zusammen. Begleitet von einer externen Moderation wurde hier offen diskutiert, was gut läuft und wo es hakt. Ergänzt durch Interviews und Beiträge aus allen Gliederungen und Gesellschaften entstand so ein ehrliches Bild davon, was der Verband braucht, um auch in Zukunft gut aufgestellt und handlungsfähig zu sein.

„2024 begann alles mit einer kleinen Idee und ich bin dankbar für das Vertrauen aller die diesen Weg ermöglicht und sich in diesen spannenden Prozess eingebracht haben. Wir wussten nicht, ob der Verband so weit ist, die inhaltliche Diskussion zu wagen und sich der organisationübergreifenden Debatte zu stellen. Heute wissen wir, dass ein großes Bedürfnis an Beteiligung, an Mitwirkungsmöglichkeiten besteht und dass es unser Verband kann, und darauf können wir als Arbeiter-Samariter-Bund in Berlin stolz sein.“

Sebastian Keil, Fachbeirat Ehrenamt und Verbandsentwicklung des Landesvorstandes und Initiator des Projekts

Was wirklich zählt

In den Diskussionen wurde schnell klar, worum es den Beteiligten geht: um Transparenz und eine offene Kommunikation. Um Strukturen, die Engagement einfacher machen, statt es zu blockieren. Und um eine Kultur des Miteinanders, die von Wertschätzung und realistischen Erwartungen geprägt ist. Es geht darum, Beteiligung als Chance zu sehen und nicht als Pflichtübung.

Der Fahrplan bis 2030

All diese Impulse sind in den Leitantrag ASBerlin2030 geflossen. Er ist das Ergebnis dieses Prozesses und eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für die kommenden Jahre. Der Antrag benennt acht zentrale Zukunftsthemen – von Kulturwandel über die Stärkung von Ehrenamt und Hauptamt bis hin zur Sichtbarkeit unserer Arbeit. Er ist keine starre Vorgabe, sondern eine Einladung an den gesamten Verband, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Bei der Landeskonferenz am 4. Juli 2026 wird der Leitantrag durch alle Mitgliederversammlungen zur Beschlussfassung vorgelegt. Ein großes Dankeschön an alle, die sich hier mit Zeit, Ideen und Leidenschaft eingebracht haben.

Text: Melanie Rohrmann

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